Die Fische

 

22. Februar bis 21. März

Passende Partner: Krebs, Skorpion, Jungfrau

 

Während sich die Wassermann-Hunde die Welt der Zukunft vorstellen, träumen die im Zeichen der Fische geborenen Hunde von einer Welt, wie sie sein sollte.  Wenn es möglich wäre, würden Fische-Welpen sich rosarote Brillen auf die Nase setzen und sie bis zu ihrem Tod nicht mehr abnehmen.  Sie sind freundliche Hunde, voll tiefer Gefühle, sensibel, sanftmütig, leicht gerührt.  Zwar sind sie immer bereit, anderen zu helfen, die in Schwierigkeiten sind, werden aber stets vermeiden, selbst in Schwierigkeiten zu geraten oder einfach leugnen, dass es Oberhaupt welche gibt.  Ihr Motto könnte lauten "Alles für ein ruhiges und friedliches Leben", und deshalb passen sie sich jeder Gesellschaft und allen äußeren Umständen an, um dieses Ziel zu erreichen.  Eine anscheinend sehr vernünftige Haltung!  Sie kann aber, wenn sie zu weit getrieben wird, zu beträchtlichen Unannehmlichkeiten führen.

Es ist keine sehr gute Idee, Ihren Fische Hund als einzigen Bewacher des Hauses zurückzulassen, während Sie ins Kino gehen.  Wenn hungrige Landstreicher des Wegs kommen, wird er sie ohne Zögern zum Vorratsschrank führen, und wenn sie nach der Mahlzeit zu gähnen beginnen, wird er ihnen sofort das beste Schlafzimmer zeigen (nämlich das Ihre).  Einbrecher, die rechtzeitig begreifen, dass sie es mit einem Fische-Hund zu tun haben, können sicher sein, dass er sie uneingeschränkt unterstützen wird.  Es ist seine Gegenleistung dafür, dass sie ihn nicht anschreien oder gar körperlich bedrohen.  Andererseits verfügt der Fische-Hund über eine rege Phantasie; sollte er bemerken, dass das Licht einer Taschenlampe hinter den Fenstern aufleuchtet, bildet er sich unter Umständen ein, dass Marsbewohner gelandet sind.  Er wird daraufhin jaulend durch die Hintertüre flüchten und sich im erstbesten Gebüsch verstecken, bis die Bedrohung durch eine extraterrestrische Invasion vorbei ist.  Der Polizist, an den Sie sich mit der Bitte wenden, Ihnen bei der Suche nach Ihrem Hund behilflich zu sein, wird voraussichtlich nicht begeistert darüber sein, vor allem, wenn er selbst der Mann mit der Taschenlampe war.

Im täglichen Leben kann den Fische-Hund das alles beherrschende Bedürfnis nach einem gemütlichen Dasein veranlassen, zum Betrüger zu werden, vor allem, weil seine Angst, in Schwierigkeiten zu geraten, zu Magenverstimmungen führt.  In diesem Fall wird der freundliche Tierarzt entsprechende Pillen verschreiben, der psychotische (sogar potentiell paranoische) Fische-Hund jedoch wird nicht im Traum daran denken, sie zu schlucken.  Nicht etwa, weil sie ihm nicht schmecken, sondern weil ihm eine innere Stimme sagt, dass er rauschgiftsüchtig werden könnte. (Ehe Sie diese Angst als lächerlich abtun, sollten Sie bedenken, dass Fische-Hunde tatsächlich sehr leicht Opfer von Medikamentenvergiftungen werden.) jedenfalls steht Ihr Hund jetzt vor einem Dilemma.  Lehnt er die Pillen ab, sind Sie böse, schluckt er sie, wird er süchtig.  In beiden Fällen ist sein friedliches Leben gefährdet.  Ihm bleibt ein einziger Ausweg - er täuscht Ihnen vor, dass er die Pillen schluckt, schiebt sie aber in die Wange oder unter die Zunge, bis er sie an einem sicheren Ort wieder ausspucken kann.  Dass ihm dieser Betrug glückt, dürfte ruhige Zufriedenheit bei ihm auslösen, wodurch seine Magenverstimmung wahrscheinlich von selbst vergeht.  Schließlich sind alle Beteiligten glücklich, nicht zuletzt der Tierarzt, der für seine weise Diagnose und Behandlung einen ansehnlichen Scheck von Ihnen erhalten hat.

Sie begreifen inzwischen, dass es Ihrem Fische-Hund gegenüber zwei grundverschiedene Einstellungen gibt. je nach dem Standpunkt des Betrachters ist er entweder aufreizend schmeichlerisch, ohne eigene Meinung, immer bereit, den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen, oder er ist ein verständnisvoller, hilfsbereiter Gefährte, voller Sanftmut und echter Großzügigkeit.  Beide Einstellungen sind mehr oder weniger richtig und werden durch die beiden Fische dieses Zeichens symbolisiert: der eine schwimmt gegen die Strömung, der andere mit ihr.  Sein Gedächtnis ist gut, aber wenn er eine Entscheidung treffen muss, verlässt er sich lieber auf seinen intuitiven sechsten Sinn statt auf seine Lebenserfahrung, denn bei ihm wiegt das Gefühl schwerer als der Verstand.

In einem Winkel seiner Seele ist er immer ein Komödiant, aber er ist nicht ehrgeizig und nicht auf Zur-Schau-Stellung aus.  Vergeuden Sie deshalb nicht Ihre Zeit, indem Sie ihn für Ausstellungen dressieren oder gar erwarten, dass er bei Hunderennen siegt.  Sollten Sie aber eine relativ ruhige und ungetrübte Beziehung zu einem liebevollen, angenehmen Gefährten suchen und über genügend Phantasie verfügen, um die merkwürdigen Einfälle zu begreifen, die manchmal einen Fische-Hund überkommen, während er in seinem Gefühlsstrom dahin schwimmt, dann ist er der Richtige für Sie.

Sich darüber klar sein, dass er unbekannten Ängsten und psychischen Einflüssen ausgeliefert ist. Es mit Autosuggestion versuchen, bevor Sie den Tierarzt anrufen. Sich beherrschen.

Sie sollen nicht:

Erwarten, dass er entschieden seine Meinung vertritt. Ihn allein zurücklassen, damit er das Haus bewacht. Ihn auf eine Ausstellung schicken. Annehmen, dass er bei der örtlichen Hundeolympiade eine Gold- (oder auch nur Bronze-) Medaille gewinnt.

Gesundheit:

** Erkältungen.  Magenverstimmungen, Pfoten.

  * Lungen.  Lustlosigkeit.