24. September bis 23. Oktober
Passende Partner: Zwilling, Wassermann, Widder
Sie
haben monatelang mit sich selbst debattiert,
alle Pro und Kontra gegeneinander abgewogen,
alle Möglichkeiten durchdacht, aber
schließlich haben Sie sich doch entschlossen einen Hund zu kaufen.
Noch dazu nicht irgendeinen Hund, sondern einen Yorkshire
Terrier. Sie haben ihn in einer der
großem Tierhandlungen gesehen, die
schon kleine Zoos
sind, haben eine Angabe erlegt, damit er
für Sie reserviert wird, und dann noch
ein paar schlaflose Nächte verbracht, in denen Sie
sich gefragt haben, ob Sie wirklich die richtige
Wahl getroffen haben. Erschöpft,
aber einschlossen begeben Sie sich
schließlich in das Geschäft, um ihn
abzuholen; er begrüßt Sie wedelnd
und freut sich, Sie wiederzusehen "Nein, so was", sagt die Dame
aufmunternd, "er erkennt Sie schon!" Sie streichelt den
Hund und Sie mit professionellen Blicken und
will damit das Geschäft zum Abschluss bringen.
Aber Sie beachten nun weder den Terrier noch die freundliche Dame. Sie haben einem jungen, braun-weißen Cockerspaniel mit langen, seidigen Ohren und einem Augenaufschlag entdeckt, der selbst einen Eisberg zum Schmelzen bringen könnte. Die Augen sehen Sie an, und da bemerken Sie, dass Sie gar kein Eisberg sind - Sie sind weich wie Butter. "Ich - ich - ich glaube, ich habe es mir anders überlegt', stottern Sie. "Ich bin meiner Sache noch nicht ganz sicher, aber. . ." Die Verkäuferin seufzt. Sie kennt Leute wie Sie, und wenn Sie über Astrologie Bescheid weiß, kann sie Sie mühelos einem Sternzeichen zuordnen. Sie sind eine Waage. In diesem Fall sollten Sie sich vergewissern, dass Ihr Hund sei es nun ein Yorkshire Terrier, ein Cocker oder was immer - nicht ebenfalls eine Waage ist. Denn sonst werden Sie den Rest Ihres Lebens in gemeinsamer Unentschlossenheit verbringen, jeder wird den anderen in seinem Zaudern bestärken und schließlich wird keiner von Ihnen etwas unternehmen, weil Sie beide Angst haben, einen nicht wieder gutzumachenden Fehler zu begehen.
Sind
Sie jedoch ein Wassermann oder ein willensstarker Zwilling oder sonst etwas, nur
keine Waage, dann teilen Sie Ihr Leben unbedingt mit einem Waage-Hund.
Er wird begeistert einen Partner begrüßen, der fähig ist, Entschlüsse
zu fassen, und ihm dadurch Entscheidungen abzunehmen.
Das soll keineswegs heißen, dass er faul oder gar dumm ist.
Er ist ein sanftes Tier, das ein angenehmes, unkompliziertes Leben führen
möchte, etwas gegen Probleme, Schmutz und unerfreuliche Umgebung hat und dazu
neigt, die Vorstellungen des stärkeren Partners zu seinen eigenen zu
machen. Vor allem aber braucht er
eine ausgewogene Beziehung, das Gefühl, dass sein Besitzer ihn versteht und
sich mit ihm mühelos verständigen kann.
Wenn
Sie glauben, dass Sie dazu nicht fähig sind, oder wenn Sie einfach nicht genügend
Zeit dafür aufbringen können, ist die zweitbeste Lösung, ihm einen Gefährten
zu verschaffen - einen zweiten Hund oder sogar eine Katze, aber auf gar keinen
Fall ein Waage-Tier. Sie würden
zwar nicht raufen, denn dazu müssten sie zuerst streiten, und der Waage-Hund hasst
Streitigkeiten und geht ihnen nach Tunlichkeit aus dem Weg.
Genauso missbilligt er, wenn andere streiten. Hüten Sie sich deshalb davor, in seiner Gegenwart eine
Auseinandersetzung mit Ihrem Ehepartner / Geliebten / Kind anzufangen.
Ihr Hund wird zunächst versuchen, den Streit zu beenden, indem er sich
zwischen Sie beide drängt und begeistert, aber streng unparteiisch, wedelt.
Weil er damit nicht das gewünschte Resultat erzielt (meist macht er
dadurch die Sache nur noch schlimmer), wird er abwechselnd an Ihnen beiden
hochspringen und versuchen, Sie zu küssen (abzulenken).
Der Unterliegende wird daraufhin wahrscheinlich den Hund wegstoßen, und
der Obsiegende wird den Gegner als bösartigen Wilden apostrophieren, der es
nicht
verdient, ein Haustier, geschweige denn einen Bett- oder Ehepartner zu besitzen.
Der Hund hat inzwischen
begriffen, dass direktes Eingreifen
zu nichts führt, und begonnen, in
engen Kreisen um Sie herumzulaufen; dabei
bellt er aus Leibeskräften, um Sie von Ihrem
Disput abzulenken. Diese
gutgemeinte Strategie wird ein plötzliches,
verfrühtes Ende finden, weil Sie ihn
gemeinsam aus dem Zimmer hinausschmeißen und ihm die Tür vor der Nase zuschlagen. Kein
Hund sollte eine solche Erfahrung
machen müssen; ein Waage-Hund wird dadurch besonders nervös und unter Umständen
sogar krank werden. Er
glaubt vorbehaltlos an Gerechtigkeit und Fair play, und wenn er damit einen so
eklatanten Misserfolg erleidet, neigt er dazu, mürrisch, nachtragend, ja
verbittert zu werden.
Diese
Stimmung ist jedoch durch ein bisschen verständnisvolles Zureden rasch zu
beseitigen. Wie die Waage selbst,
schwankt der in ihrem Zeichen geborene Hund zwischen Hoffnung und Verzweiflung,
zwischen Erschöpfung und Aktivität, zwischen Hochs und Tiefs.
Er wird immer bereit sein, sich von einem Kummer ablenken zu lassen.
Wenn er einen schlechten Tag hat, probieren Sie es am besten mit
Imitationen, zum Beispiel mit Bellen und Wedeln.
Er wird sofort auf das Spiel eingehen und künstlerisch interpretieren,
wie Sie sich in ihren Lieblingsstuhl
fallen lassen und sich erst aus ihm
erheben, wenn Sie hören, dass das Essen auf dem Tisch steht.
Er hat Freude am Essen; begehen Sie aber nie den Fehler, ihm mehrere Speisen zur Wahl
anzubieten. Die mühsame Aufgabe,
eine Entscheidung zu treffen Übersteigt seine Kräfte.
Er
ist absolut kein idealer Ausstellungshund,
weil er zu zurückhaltend ist und außerdem
Menschenansammlungen verabscheut. Aus
dem gleichen Grund ist er für große Cocktail Parties ungeeignet.
Falls Sie daher Ihren Freunden den Charme und die Persönlichkeit Ihres
Waage-Hundes vor Augen führen wollen, tun Sie das im kleinen Kreis.
Ansonsten laufen Sie Gefahr, dass er sich - im besten Fall - in der
Toilette verkriecht oder - im schlimmsten Fall - den Stargast anknurrt oder gar
nach ihm schnappt, und dabei wollten Sie gerade bei ihm mit Ihrem gut
organisierten und reibungslosen Familienleben Eindruck schinden. Das kommt alles nur daher, weil ein Wald von großen, sich
bewegenden Beinen den Waage-Hund automatisch aus dem Gleichgewicht bringt.
Anderseits wird kein Waage-Hund Sie je bewusst im Stich lassen.
Im Gegenteil, sobald er weiß, dass Sie ihn verstehen, wird er alles tun,
um Ihnen Freude zu machen. Außer
Sie verlangen einen schnellen Entschluss von ihm.
Sie
sollen:
Einen
zweiten Hund oder eine Katze als Gefährten
für ihn kaufen (darf aber nicht im
Zeichen der Waage geboren sein). Eine ausgeglichene Beziehung zu ihm haben.
Sich entscheiden, ob Sie spazieren gehen
oder am Kamin sitzen bleiben wollen (damit
er sich Ihnen anschließen kann). Nur kleine Parties veranstalten.
Sie
sollen nicht:
Ihn
auf eine Hundeausstellung schicken.
Gesundheit:
** Hautkrankheiten. Nieren.
*
Zu viele Süßigkeiten. Gefühlsbedingte